Zukunft am Mülheimer Hafen

Wie wird es hier in 10 Jahren aussehen? Das Werkstattverfahren »Mülheimer Süden inklusive Hafen« setzt die Vision frei für ein lebendiges Stadtquartier in zentraler Stadtlage.

Auf industriehistorisch bedeutsamen Terrain entsteht in den nächsten zehn Jahren ein neuer gemischter Stadtteil. Das Gebiet bietet hervorragende Chancen für ein lebenswertes Stadtquartier: Die Lage am Hafen und die Rheinnähe, aber auch die gesamtstädtisch zentrale Lage, macht das Gebiet an Deutz-Mülheimer Straße attraktiv für Wohnbebauung und für Umnutzung der alten Backsteinhallen.

 

Mit dem Lindgens Areal, dem Deutz AG Areal und dem Cologneo I und II (vormals Euroforum) wird nun die Anstrengung unternommen die städtebaulichen Ideen aus dem Werkstattverfahren mit der Realität der Umsetzung abzugleichen. Ein weißer Fleck ist zur Zeit noch die »Alte Gießerei«, die unter anderem im Besitz der NRW Urban GmbH ist.

Auch die Stegerwaldsiedlung verändert sich. Die Wohnsiedlung ist in den 1950er Jahren auf dem ehemaligen Werksgelände von Van der Zypen & Charlier als eine der ersten Wohnsiedlungen der Nachkriegszeit erbaut worden. Sie ist Modellstandort des Projekts »SmartCityCologne«.

 

Wichtige Themen für eine positive Entwicklung des Mülheimer Südens sind ein zukunftsorientiertes Mobilitätskonzept, ressourceneffizientes Bauen und Wohnen und die Gestaltung eines lebenswerten Stadtraums.

 

Die gemischte Nutzung von Wohnen, Gewerbe und Bildung, Naherholung und -versorgung sowie attraktive Gastronomie sollen den neuen Stadtteil lebendig machen. Noch bietet das insgesamt 70 Hektar große Gebiet zwischen Zoobrücke und Katzenbuckelbrücke Freiräume für spätere Entwicklungen.


Das Euroforum Nord, im Hintergrund die ICE-Trasse. Foto: Eva Rusch
Das Euroforum Nord, im Hintergrund die ICE-Trasse. Foto: Eva Rusch